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Einsatzmöglichkeiten

In folgenden Fällen kann ein Einsatz des Kriseninterventionsdienstes nötig werden:

Alarmierungsgründe

  • Tödlicher Unfall 
  • Unfall mit öffentlichen Verkehrsmitteln 
  • Kapitalverbrechen: z.B. Raub- und Banküberfälle 
  • Vollendeter Suizid
  • Nach Suizidversuch – jedoch nur zur Betreuung der Angehörigen
  • SIDS / Tod eines Kindes 
  • Vermisste Person 
  • Plötzlicher, unerwarteter Todesfall 
  • Überbringen einer Todesnachricht
  • Überlanger Rettungseinsatz (mit besonderer Belastung von Angehörigen)
  • Häusliche Gewalt (Einsatz nur, wenn Polizei vor Ort bleibt)
  • Laufende / Erfolglose Reanimation
  • Suizidversuch (beinhaltet die Betreuung von Augenzeugen und Angehörigen als Akutintervention)
  • Großschadenssituation / Massenanfall von Verletzten (MANV)

Alarmierungsausschlüsse

  • (Ehe-) Streitigkeiten
  • Psychische Erkrankungen
  • Einsatzzeitpunkt über 24 Stunden nach dem auslösenden Ereignis
  • Bei stark alkoholisierten Personen, bei Personen nach Einnahme von Drogen oder starken Beruhigungsmitteln, bei Personen mit akuten Psychosen, bei starken sprachlichen Barrieren und zur reinen Deeskalation
  • Polizeiliche Aufgaben
  • "TALK DOWN" bei Einsatz "Person droht zu springen"
  • Überregionaler Einsatz (Ausnahme: Großschadenslagen)

Bei Einsatzablehnung kann allerdings eine kompetente telefonische Beratung der Einsatzkräfte und/oder Ratsuchenden zu anderen Betreuungsmöglichkeiten erfolgen.

 

Wir kommen gerne auch in Ihre Organisation und stellen uns und unsere Arbeit vor. 

 

Einsatzbereitschaft nach aktueller Personallage 365 Tage 24 Stunden im Jahr 

Einsatzbereich im Kreis Euskirchen 

Vorlaufzeit ab Alarmierung ca. 30 bis 60 Minuten 

Erreichbarkeit über Feuer- und Rettungsleitstelle Euskirchen

Eine direkte Anforderung durch Privatpersonen ist nicht vorgesehen.

Rückrufe im Einzelfall möglich 

Paralleleinsätze nach aktueller Personallage 

Betreuungszeit individuell

 

Betreuungsaufgaben

 

  • Auffangen der Erstreaktionen nach dem auslösenden Geschehen 
  • Strukturierung der Akutsituation: emotional / logistisch je nach den Bedürfnissen der Klienten bzw. objektiven Notwendigkeiten
  • Mobilisierung von Verwandten / Bekannten / Freunden
  • Organisation der Abschiednahme vom Verstorbenen
  • Strukturierung des Folgezeitraumes
  • Hinweis auf Nachbetreuungsangebote

Besonderheiten

 

  • Wir begrüßen aus fachlicher Überzeugung die Nichtanwendung von Beruhigungsmitteln
  • Wir stehen bereit zu zeitnaher würdiger Abschiednahme seitens der Angehörigen von den Verstorbenen je nach Sachlage (im häuslichen Umfeld, Gerichtsmedizin, Krankenhaus, ...)
  • Wir fahren zur Informationsabstimmung vor Überbringen von Todesnachrichten die einzelnen Polizeireviere an

 

 

Maria Jentgen

Ansprechpartnerin

mjentgen@ drk-eu.de
02251 / 79 11 54
Jülicher Ring 32b
53879 Euskirchen

DRK-Kreisverband Euskirchen e.V., Jülicher Ring 32b, 53879 Euskirchen, Telefon 0 22 51 / 79 11-0

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