Ziel der Ausbildung ist ein einsatzfähiges Rettungshundeteam zu werden, das dem Roten Kreuz für die ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung steht, um Betroffenen zu helfen.
Welche Vorraussetzugen werden an einen Hund gestellt?
starker, für die Motivationsarbeit nutzbarer, Spieltrieb
Menschenfreundlich
gute Sozialisation
sicheres Umweltverhalten
nicht älter als drei Jahre
Welche Anforderungen werden an den Hundeführer gestellt?
der Wille zur Teamarbeit in der Rotkreuzgemeinschaft
der Wille im Einsatzfall Menschen zu suchen, zu retten und zu helfen
im Team mit seinem Hund zielorientiert zu arbeiten
die Bereitschaft zu hohem Zeitaufwand für die Rotkreuzarbeit
Was wird beim Rettungshundeeignunstest überprüft?
Zuverlässig entwickeltes Sozialverhalten gegenüber Hunden als auch Menschen.
Sicheres Umweltverhalten bei optischen und akustischen Reizen sowie bei Feuer und Rauch.
Starkes, für die Motivationsarbeit nutzbares Triebverhalten und Lernfreude.
Unbefangenes und unerschrockenes Begehen von Geräten und unsicherem Untergrund.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert ca. zwei bis drei Jahre bis zur ersten Prüfung, die alle 18 Monate wiederholt werden muss.
Alle mittelgroßen Rassen sind geeignet. Die "Rettungshunde-Rasse" gibt es nicht.
Wichtig bei der Ausbildung: So früh wie möglich beginnen. Am besten im Welpenalter (8.-10. Woche). Auch die Ausbildung von älteren Hunden (1-3 Jahre) ist möglich.
Welche Ausbildung erhält der Hundeführer in Theorie und Praxis?
DRK-Helfergrundausbildung
Sanitätsdienst-Ausbildung
Erste Hilfe am Hund
Grundwissen über die Hundehaltung/Kynologie
Organisation und Einsatztaktik des Rettungshundeeinsatzes
Sprechfunkkenntnisse im BOS-Funk
Orientierungs- und Kartenarbeit (GPS)
Unfallverhütung / Sicherheit im Einsatz
Regelmäßige Einsatzübungen
DRK-Kreisverband Euskirchen e.V., Jülicher Ring 32b, 53879 Euskirchen, Telefon 0 22 51 / 79 11-0
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