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Ausbildung zur Altenpflegerin /zum Altenpfleger

Die Altenpflegeausbildung erfolgt bundeseinheitlich nach dem Gesetz zur Zulassung für Berufe in der Altenpflege (Bundes-Altenpflegegesetz), welches seit 1.08.2003 in Kraft getreten ist.

Gesetzliche Zugangsvoraussetzungen

  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes
  • Realschulabschluss oder ein anderer als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss oder
  • der Hauptschulabschluss oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss, sofern eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Altenpflegehelfer/-in", "Krankenpflegehelfer/-in" nachgewiesen werden kann.

Ausbildungsziel

Die Ausbildung in der Altenpflege soll die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die zur selbständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind.

 

 

Ausbildungsverlauf

 

Dauer: 3 Jahre
Theorie: 2.100 Stunden vermittelt an Altenpflegefachseminaren
Praxis: 2.500 Stunden in versch. Einrichtungen der Altenpflege

Der theoretische Unterricht wird über Lernfelder gestaltet und nicht mehr über Unterrichtsfächer. Lernfelder sind z.B.:

 

  • Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Alte Menschen personen - und situationsbezogen pflegen
  • Bei der Medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Alte Menschen bei der Tagesgestaltung unterstützen
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln

Die praktischen Ausbildungseinrichtungen stellen pädagogisch qualifizierte Praxisanleiter/-innen zur Begleitung der Auszubildenden zur Verfügung.

Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit einer staatlichen Prüfung, die aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil besteht. 

Ausbildungsvertrag

Wird zwischen dem Träger der praktischen Ausbildung, wie z.B. Altenheim oder Sozialstation, und der Schülerin/ dem Schüler abgeschlossen. 
Damit der Vertrag wirksam wird, bedarf es der Zustimmung des Fachseminars für Altenpflege, das die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt. 

Ausbildungsvergütung

Die Schüler/-innen erhalten während der Ausbildung eine Ausbildungsvergütung vom Träger der praktischen Ausbildung, sofern nicht Ansprüche auf Unterhaltsgeld nach dem Sozialgesetzbuch III oder andere vergleichbare Geldleistungen bestehen (z.B. Umschulung). 

Mögliche Arbeitsbereiche und Perspektiven nach der Ausbildung

Die möglichen Arbeitsbereiche nach der Altenpflegeausbildung sind vielseitig. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich z.B. in

  • stationären Einrichtungen, wie z.B. Altenheime und Einrichtungen des Betreuten Wohnens, Krankenhäuser mit geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen, Rehabilitationskliniken, Hospize
  • teilstationären Einrichtungen, wie z.B. Tageskliniken 
  • ambulanten Einrichtungen, wie z.B. Sozialstationen, Tagesstätten für ältere Menschen, Beratungsstellen


Fort-, Weiterbildungs-, und Studienangebote in der Pflege

Durch die Teilnahme an Fort-, Weiterbildungs- oder Studienangeboten bestehen nach der Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung, wie z.B.

  • Fachweiterbildung in der Gerontopsychiatrie 
  • Weiterbildung zur Praxisanleitung
  • Weiterbildung zur Übernahme der Leitung einer Abteilung
  • Studium "Pflegemanagement"/ "Pflegepädagogik"
  • Spezialisierung auf Pflegekonzepte und -methoden wie Kinästhetik, Bobath oder naturheilkundliche Pflege

Termine

Einstieg im August 2011 möglich.

Patrick Dost

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