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Porz - „Warm ups“ und „Cool downs“ für Rettungshunde

15.12.11

Von: Franz Küpper

"Fit for fun - Ein Leben lang!" - Unter diesem Motto stellte Anja Horch, Hundephysiotherapeutin und Osteopathin mit eigener Praxis in Leverkusen, ihren Vortrag zur Einführung in die Sportphysiotherapie von Hunden.

Foto DRK KF

Anja Horch, Tierphysiotherapeutin und Osteopathin mit eigener Praxis in Leverkusen, zeigte u. a. "Warm ups" und "Cool downs", Muskeldehntechniken, Stretchingübungen und entspannende Massagegriffe zur Vorbeugung und zum Wohle des Hundes. Auch das rückenschonende Tragen aus Sicht des Physiotherapeuten zeigte sie.

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"Fit for fun - Ein Leben lang!" - Unter diesem Motto stellte Anja Horch ihren Vortrag zur Einführung in die Sportphysiotherapie von Hunden.

Porz – Ein gezieltes Aufwärmen steigert die Leistungsfähigkeit und vermindert die Verletzungsgefahr. Das wissen alle Sportler, egal ob im Profi- oder Amateurbereich. So gesehen ist es selbstverständlich, wenn auch jede Übungseinheit mit Rettungshunden mit einem gezielten Aufwärmen beginnt. Dies ist jedenfalls die feste Überzeugung von Anja Horch, Tierphysiotherapeutin und Osteopathin mit eigener Praxis in Leverkusen. „Rettungshunde zählen zu den Sporthunden. Ihre körperliche Fähigkeiten im Training und Einsatz sind Höchstleistungen“, sagte sie in den Räumen des Rotkreuz-Ortsvereins in Porz.

Bei falschem Handling bestehe auch bei Hunden ein großes Verletzungsrisiko. Hunde benötigten einen entsprechenden Vorlauf, bevor es an die richtige Arbeit gehe, wie zum Beispiel das Aufwärmtraining, erklärte Horch. „Ein gut geplantes Training sollte die körperlichen Anforderungen des Hundes beachten, um Verletzungen und Spätschäden zu vermeiden und vor allem den Hund zu seiner optimalen Leistung zu führen“, vermittelte Horch in ihrem kurzweiligen Vortrag.

„Warm ups“ und „Cool downs“, Muskeldehntechniken, Stretchingübungen und entspannende Massagegriffe zur Vorbeugung und zum Wohle des Hundes stellte sie vor. Grundlage war zuvor ein kurzer Abriss in die Anatomie und Biomechanik von Hunden. „Gerade jetzt in den kalten Wintermonaten ist es enorm wichtig, dass der Rettungshund in seiner Hundebox warm eingepackt ist“, appellierte Horch an die Teilnehmer aus den Staffeln aus Köln und Kall: „Nur wenn der Muskel warm ist, kann er auch arbeiten.“

Kompetent und verständlich vermittelte sie den Mitgliedern der Rettungshundestaffeln eine Sensibilisierung für das Thema der Hundephysiotherapie. Vielen Dank an dieser Stelle für den äußerst interessanten Vortrag, der eine „frische“ Lehrmeinung im Ausbildungsalltag der Rettungshundestaffeln zum Ergebnis hat.

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