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Integration

Zur Betreuung der behinderten Kinder stehen entsprechende Räumlichkeiten, Fachpersonal und Therapeuten (Logopäden/Sprachtherapeuten und Motopäden/Bewegungstherapeuten) zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Konzeption auf die besonderen Anforderungen und Möglichkeiten abgestimmt. Grundlage der pädagogischen Konzeption ist der situationsbezogene Ansatz. Das heißt,

  • Die Stärken jedes einzelnen Kindes zu erkennen, zu fördern und zu begleiten
  • Die ganzheitliche Förderung (Pädagogik und Therapie) der Kinder mit Behinderung umzusetzen
  • Zeit für die Entwicklung jedes Kindes einzuräumen
  • Sensible Entwicklungsfenster zu erkennen und optimal zu nutzen

 

 

Im Rahmen der Therapie (Behandlung von Krankheiten und Verletzungen) ist das Ziel die  Heilung, Beseitigung oder Linderung der Symptome.

Im Rahmen der Integration (Eingliederung, Vereinigung, Zusammenschluss) sollen alle behinderten und nicht behinderten Kinder im gemeinsamen Erfahrungsprozess einbezogen werden durch

  • Spiel
  • Lernen und
  • Kooperationen am gleichen Thema, Inhalt und Gegenstand.

 

 Die Konzeption bietet ein Höchstmaß an Gemeinsamkeit und Individualität.

  

Das interdisziplinäre Team, bestehend aus Erzieherinnen, Logopädinnen und Motopädinnen orientiert sich bei der Verwirklichung der didaktischen, methodischen und therapeutischen Aspekte und deren Umsetzung an folgenden konzeptionellen Gedanken:

  • Hilf mir, es selbst zu tun
  • Angemessene Schwierigkeiten und Herausforderungen zulassen
  • Keine ständige Kontrolle der Handlungsversuche
  • Kein Kind in seinen Aktivitäten mit anderen Kindern vergleichen
  • Möglichkeiten der Abgrenzung zulassen
  • Grenzen und Regeln aufstellen, die notwendig sind
  • Zuversicht und Vertrauen vermitteln
  • Enttäuschung und Verzicht zutrauen
  • Gefühle und Eigenheiten respektieren
  • Nähe und Distanz erlebbar machen
  • Statt zu diskriminieren heißt es, sich zu entdecken
  • Wechselspiel zwischen Annäherung und Abgrenzung als integrativen
  • Prozess begreifen
  • Handeln statt behandeln
  • Gewähren statt Vorenthalten
  • Pädagogisch differenzieren, statt zu „besondern“ oder „auszusondern“
  • Integration ist kein statischer oder messbarer Zustand, der irgendwann erreicht ist, sondern ein dynamischer Prozess, der täglich neu gelebt wird.

Kontakt

Rolf Klöcker

"Unsere Kinder sind unsere Zukunft."

rkloecker@ drk-eu.de

02251 / 79 11 36
Jülicher Ring 32b
53879 Euskirchen

DRK-Kreisverband Euskirchen e.V., Jülicher Ring 32b, 53879 Euskirchen, Telefon 0 22 51 / 79 11-0

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