Mechernich-Kommern – Beste Stimmung herrschte bei der DRK-Prinzenblutspende am Mittwoch in der Kommerner Bürgerhalle: 162 Spender hatten sich zu der karnevalistischen Traditionsveranstaltung angemeldet, viele davon online und im Voraus, darunter auch zehn Erstspender.
Einer von ihnen: Seine Tollität, Prinz Marcel I. (Rühr), stolzes Oberhaupt des Familiendreigestirns der KG Greesberger. Umrahmt von seinen Lieben nahm der leicht nervöse Prinz auf der Liege Platz. „Schaffst Du, Papa!“, schienen die aufmunternden Blicke der drei Pänz zu sagen. Und so war es denn auch. Rührs Ehefrau, ihre Lieblichkeit Prinzessin Michaela, sowie das Kinderdreigestirn, bestehend aus Prinz Maxi I, Jungfrau Louisa und Bauer Kilian, waren Zeugen, wie Papas Blut (schneller als gedacht und relativ unspektakulär) in den Beutel tropfte – ganz ohne Zwischenfall.
Bevor es an die Nadel ging, gab es traditionsgemäß noch den Blutspende-Orden des Roten Kreuzes für alle fünf kleinen und großen Tollitäten aus den Händen von Rolf Klöcker, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Euskirchen und Vorsitzender des Mechernicher Ortsvereins. „Toll, dass Ihr Euch mit uns zusammen für die gute Sache einsetzt. Dass heute so viele Spenderinnen und Spender Schlange stehen, haben wir garantiert Euch zu verdanken!“
Leckere Mutzen zum jecken Jubliläum
„In Kommern ist immer besonders jecke Stimmung, viele Mitglieder der Greesberger sind nämlich auch regelmäßige Blutspender“, verriet die DRK-Blutspendebeauftragte Edeltraut Engelen. Das Mechernicher DRK-Team um Leiterin Ina Terne hatte erfolgreich für die allseits beliebte und breit gefächerte Auswahl bei der Bewirtung gesorgt. Besonderes Highlight: Die sage und Schreibe 150 frisch gebackenen goldbraunen Mutzen, für die Greesbergerin und DRK-Mitglied Petra Veltmann stundenlang und „selbstverständlich gerne“ in der Hallenküche gestanden hatte.
Ein närrisches Jubiläum gab es noch obendrauf zu feiern: Vor jecken elf Jahren hatten DRK und Greesberger die Prinzenblutspende in Kommern ins Leben gerufen. Über 20 Haupt- und Ehrenamtler des Ortsvereins sowie des DRK-Blutspendedienstes West halfen diesmal dabei mit - vom Auf- und Abbau bis hin zur Blutabnahme. Kein Wunder, dass das Ergebnis sich wieder einmal sehen lassen konnte.
pp/Agentur ProfiPress

