· Mechernich

Mechernich - 18 Kids beim Infoabend

Bild DRK LM | Spielen im Schatten der Rotkreuz-Unterkunft "Im Sande" gehörte am Mittwochabend mit zum Kennen-Lern-Programm des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich. Die seit Jahren am Bleiberg stark expandierende Rettungs- und Hilfsorganisation ist dabei, ein Jugendrotkreuz für sechs- bis 21jährige Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aufzubauen.
Bild DRK LM | Rolf Klöcker (l.), der Vorsitzende des Roten Kreuzes in der Stadt Mechernich und DRK-Kreisgeschäftsführer Soziale Dienste, erläutert den 18 Jugendrotkreuz-Interessierten und ihren Eltern Aufbau, Struktur und Zielsetzung seiner Organisation, die sich Neutralität, Humanität, Unabhängigkeit, Unparteilichkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität auf die Fahnen geheftet hat.
Bild DRK LM | Buttons mit dem eigenen Namen waren die Renner beim Kennen-Lern-Abend des Jugendrotkreuzes am Mittwochabend in der Rotkreuz-Unterkunft im Sande. Hier schauen (von rechts) Michaela Schlösser und Rolf Klöcker bei der Arbeit zu.
Bild DRK LM | Gutgelaunt am Button-Prägegerät (von rechts) Laura Zimmermann und Sarah Schwarz.
Bild DRK LM | "Wenn alle mit anpacken, kommen auch die Schwachen ans Ziel": Simon Jägersküpper, der Jugendrotkreuz-Referent des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, machte auch den humanistisch-weltanschaulichen Hintergrund jedweder Rotkreuzarbeit deutlich. Und damit kann auch eine Sechsjährige oder eine Sechsjährige schon anfangen. Zurzeit laufe im Jugendrotkreuz bundesweit eine Kampagne, die auf den Wert und die weltweite Knappheit von Trinkwasser aufmerksam mache.
Bild DRK LM | Die Kids, Jugendlichen und Eltern lauschten Simon Jägersküpper sehr nachdenklich, als dieser von den Anfängen des Roten Kreuzes vor über 150 Jahren am Rand des Schlachtfeldes von Solferino berichtete, und davon, wie es ist, wenn man heutzutage als junger Rotkreuz-Aktivist an der "Fiaccolata" teilnimmt, einem jährlich am Jahrestag der Schlacht stattfindenden kilometerlangen Fackelzug aus größtenteils jungen Rotkreuzangehörigen aus aller Welt zwischen den norditalienischen Städten Solferino und Castiglione.
Bild DRK LM | Für Buttons mit dem eigenen Namenszug standen die "Pänz" Schlange beim Infoabend "Jugendrotkreuz" in der Rotkreuz-Unterkunft "Im Sande" in Mechernich.

Rotes Kreuz in der Stadt Mechernich baut eigene Jugendabteilung auf – Großes Interesse bei Kindern und Jugendlichen – Sascha Suijkerland (Tel. 0 151 -180 41 939) Ansprechpartner, nächster Gruppenabend am Donnberstag, 20. September, 17.30 – 19 Uhr im Sande

Mechernich – Die Aufbruchstimmung, die das Rote Kreuz in der Stadt Mechernich nun bereits seit einigen Jahren erfasst hat, greift auch auf die Jugend über. Zu einem Informationsabend über das Jugendrotkreuz am Mittwochabend in der Rotkreuz-Unterkunft in der Alten Schule „Im Sande“ kamen sage und schreibe 18 Kinder und Jugendliche sowie eine ganze Reihe Eltern. Ziel ist es, am Bleiberg eine eigene Jugendrotkreuzgruppe zu etablieren.
Rolf Klöcker, der Vorsitzende des Roten Kreuzes in der Stadt Mechernich,  begrüßte die aus dem ganzen Stadtgebiet, hauptsächlich aber aus den Kernorten Mechernich und Kommern kommenden Mädchen und Jungen, und stellte ihnen ein halbes Dutzend maßgeblicher Leute aus seinem Ortsverein vor, darunter Sarah Schwarz, die sich maßgeblich um den Aufbau eines Jugendrotkreuzes für sechs- bis 21-jährige Ehrenamtler am Bleiberg kümmern will, aber auch Kameradschaftsleiter Sascha Suijkerland, Vorstandsmitglied Peter Reichartz und die vom Roten Kreuz im Kreis Euskirchen in Mechernich angereisten Jugendrotkreuz-Funktionäre Laura Zimmermann und Simon Jägersküpper.
Während Laura Zimmermann und Sarah Schwarz die Kids mit allerlei Spielen und Aktionen unterhielten und auf Trab brachten, unterrichtete JRK-Referent Simon Jägersküpper die Eltern in einem anderen Raum über Geschichte und Ziele der Internationalen Rotkreuzbewegung sowie über Aufgaben, Tätigkeiten und Sinnsetzung im Jugendrotkreuz.
Viele Erwachsene waren erstaunt über die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes, das mit 800 ehrenamtlichen und bald 400 hauptamtlichen Mitarbeitern allein im Kreis Euskirchen eine gewaltige Spannbreite an Rettungs- und Sanitätsaufgaben, aber auch im sozialen und karitativen Bereich bewerkstelligt.
„Im Roten Kreuz lernen Ihre Kinder, Erste Hilfe praktisch anzuwenden, eigene Stärken zu entdecken und zu entwickeln, Teamgeist zu erleben, Natur und Umwelt zu respektieren, tolerant gegenüber Menschen mit Behinderungen, anderer Hautfarbe, Religion oder Nationalität zu sein, kurzum, sie lernen die humanistischen Grundsätze des überparteilichen, neutralen und unabhängigen Roten Kreuzes im Alltag anzuwenden“, so Simon Jägersküpper.
Rolf Klöcker war hochzufrieden mit der Resonanz dieses Informationsabends, für den im ganzen Stadtgebiet, vor allem aber an der Grundschule Kommern geworben worden war, die auch Klöckers Sohn besucht. „Alle waren sehr interessiert und wollen mitmachen“, sagte der Rotkreuz-Ortsvereinsvorsitzende, der auch Kreisgeschäftsführer Soziale Dienste beim Roten Kreuz ist.

Das nächste Treffen ist für Donnerstag, 20. September,  von 17.30 bis 19 Uhr in der Rotkreuzunterkunft im Sande geplant. Weitere Interessenten sind willkommen. Melden sollen sich auch potenzielle Betreuer, sie müssen nicht unbedingt bereits Rotkreuzmitglieder sein. Ansprechpartner ist Sascha Suijkerland, Tel. (0151) 18 04 19 39. pp/Agentur ProfiPress