Schleiden – Eine Blutspende dauert nur wenige Minuten, kann für einen schwer kranken oder verletzten Menschen aber von unschätzbarem Wert sein. Manchmal bedeutet sie sogar ein zweites Leben. Unter diesem Zeichen stand der Sonder-Blutspendetermin, zu dem das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Euskirchen, der DRK-Blutspendedienst West und die Caritas in Schleiden gemeinsam eingeladen hatten.
Einmal im Jahr stellt die Caritas Eifel dafür ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Doch damit nicht genug: Auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden während ihrer Arbeitszeit „für die gute Sache“ freigestellt. Für dieses besondere Engagement und die verlässliche Zusammenarbeit galt Caritas-Vorstandssprecherin Ute Stolz ein ausdrücklicher Dank von Seiten des DRK-Kreisgeschäftsführers Rolf Klöcker.
Bedarf unverändert hoch
Blut lässt sich nicht künstlich herstellen. Umso wichtiger sei es, dass Menschen bereit seien zu spenden, um damit anderen zu helfen. Das sah auch der Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings so. Er weiß aus eigener Erfahrung, wovon er spricht: Pfennings ist selbst treuer Blutspender und engagiert sich zudem als Vorstandsmitglied im DRK-Ortsverein Schleiden.
Auch Rolf Klöcker unterstrich die Bedeutung regelmäßiger Blutspenden. Gerade während der Ferienzeiten komme es immer wieder zu Engpässen, weil viele Spenderinnen und Spender verreist seien. Gleichzeitig bleibe der Bedarf in Krankenhäusern unverändert hoch. Operationen, Krebstherapien und die Versorgung von Unfallopfern machten schließlich keine Sommerpause.
Der Sondertermin bei der Caritas zeigte damit auch, wie wirkungsvoll gesellschaftliches Engagement sein kann, wenn mehrere Partner an einem Strang ziehen: Das DRK organisiert die Blutspende, die Caritas schafft Raum und Zeit – und die Spenderinnen und Spender leisten mit ihrer Bereitschaft einen ganz persönlichen Beitrag zur Rettung von Menschenleben.
pp/Agentur ProfiPress


